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1. Wirkungsprinzipien
Ein Gerät mit fester Performance nutzt das HAFOE-Prinzip (High Air Flow with Oxygen Enrichment – hoher Luftdurchsatz mit Sauerstoffanreicherung). O2 (A) strömt in eine Düse (B), dort reißt er Luft durch Öffnungen (C) in den Venturianschluss (D) mit. Das daraus resultierende Luft-Sauerstoff-Mischungsverhältnis enthält die vorgeschriebene O2-Konzentration und fließt für die Beatmung des Patienten in die Maske (E). Überschüssiges Gas verlässt die Maske durch die Löcher (F) und spült damit ausgeatmetes CO2 weg.

Wird der Sauerstoffdurchsatz erhöht, wird auch mehr Luft mitgerissen. Dadurch wird eine konstante Sauerstoffkonzentration aufrechterhalten.


Wirkungsweise einer Maske mit fester Performance
2. Berechnen des Gesamtdurchsatzes der Gasmischung
In den meisten klinischen Situationen reißt der geringste empfohlene Sauerstoffdurchsatz bereits genug Luft mit, um einen Durchsatz der Gasmischung zu erzeugen, der für den Inspirationsflow des Patienten ausreicht oder diesen übersteigt. Hyperventiliert ein Patient bekanntermaßen, kann es notwendig sein, den Sauerstoffdurchsatz zu erhöhen, um eine größere Menge der Gasmischung zu erzeugen und damit sicherzustellen, dass diese den Bedürfnissen des Patienten entspricht. Mit Hilfe des Mischgraphen kann der für den Patienten verfügbare Gesamtgasdurchsatz bewertet werden.
Gas Mixture Graph
Beispiel
Ventimask 24 %
Bei dem Mindest-O2-Durchsatz von 2 l/min erzeugt diese Maske einen Gesamtdurchsatz von 52 l/min. Um den Gesamtdurchsatz für dieselbe Maske zu berechnen, wenn der O2-Durchsatz auf beispielsweise 4 l/min erhöht wird, muss lediglich der Punkt für 4 l/min auf der Ordinate des Graphen gesucht und bis zu der Stelle verfolgt werden, an der er die 24 %-Linie schneidet. Von dem Schnittpunkt ausgehend kann der entsprechende Luftdurchsatz auf der Abszisse abgelesen werden. In diesem Fall beträgt er 100 l/min. Für den endgültigen Gemischdurchsatz müssen der O2-Durchsatz und der Luftdurchsatz addiert werden. 100 l (mitgerissene Luft) + 4 l (Sauerstoffdurchsatz) = 104 l/min.
Für die verbleibenden Maskenkonzentrationen bei verschiedenen O2-Strömungsgeschwindigkeiten können ähnliche Berechnungen durchgeführt werden.

Ein erhöhter O2-Durchsatz behält also die O2-Konzentrationen bei, stellt sie jedoch mit einem höheren Durchsatz zur Verfügung.
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