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Normalerweise ist in der in einen Venturianschluss gesaugten Umgebungsluft genug Feuchtigkeit enthalten, um eine ausreichende Atemgasbefeuchtung zu gewährleisten. Bei Patienten mit zähflüssiger Schleimsekretion in den Atemwegen, die eine gesteuerte Sauerstofftherapie erhalten, kann jedoch eine zusätzliche Atemgasbefeuchtung erforderlich sein.
Befeuchtungsadapter 22 mm
Hierfür muss ein Befeuchtungsadapter an den Venturianschluss angeschlossen werden, dessen offenes Ende von der Maske weg weist und entweder mit einem großvolumigen Vernebler oder einem Atemgasbefeuchter verbunden ist.Wird Sauerstoff mit einem Durchsatz von 1 bis 4 l/min über die Maske, die Nasenbrille oder den Nasenkatheter transportiert, erfolgt eine ausreichende Atemgasbefeuchtung durch den Oropharynx oder den Nasopharynx.
Bei einem höheren Durchsatz oder bei einer direkten Einspeisung des Sauerstoffs in die Trachea ist eine Atemgasbefeuchtung erforderlich. Außerdem kann es notwendig sein, den Feuchtigkeitsgehalt der eingeatmeten Gase zu erhöhen, um möglichen, schädlichen Auswirkungen trockener Gase auf die Atemwegsstrukturen vorzubeugen. Der Befeuchtungsadapter wird über einen Venturianschluss angeschlossen, die Sauerstoffschläuche werden normal an den Venturianschluss angeschlossen. Der Adapter besitzt einen 22-mm-Anschluss, der über einen 22-mm-Spiralschlauch („Gänsehals“) mit einem Atemgasbefeuchter verbunden wird.
Befeuchtete Luft wird von dem Bubble-Atemgasbefeuchter oder dem beheizten Atemgasbefeuchter zu dem Befeuchtungsadapter geleitet und dort mit Sauerstoff einer bestimmten Konzentration gemischt.
Dies ist die akkurateste Methode, einem Patienten befeuchteten Sauerstoff mit einer feststehenden Konzentration zu verabreichen.
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